Schamanismus (Privat)
Schamanismus - Traditionelle Methoden / Erkenntnisse und neuzeitliche Ergängung. Wie ist das möglich ? Die Basis schamanischer Heilkunst ist weltweit ähnlich. Nun, alte schamanische Traditionen sind uns nicht mehr geläufig. Dennoch ist es möglich –altes- in Anlehnung an Traditionen durch die Erkenntnisse der Neuzeit zu ergänzen. Selbstkritik zur eigenen Weltanschauung sollte das Ziel aller Schamanen sein. Hierzu zählen Aufgaben wie z.B.: Ein -sich den eigenen Zweifeln- stellen, bedingungslose Liebe allen Lebenden gegenüber, das –besiegen- der persönlichen Wichtigkeit, das –ablösen- von vergangenen Emotionen / Gedanken und Gefühlen, durch Kritik die eigene Lebensführung beobachten und reinigen, die –tragende- Verbindung zur geistigen Welt (Helfer, Verbündete, Krafttiere, Geistführer), das uneingeschränkte –ja- zur heilerischen Arbeit incl. der Unterstützung bedürftiger Menschen in jeglicher Hinsicht, Respekt in Bezug auf Meinungsfreiheit, Akzeptanz und Tolleranz, Hingabe und Demut, das heranführen von Menschen zu ihren spirituellen Wurzeln und weitere…. Diese Aufgaben zu erfüllen entspricht der –Lehre- des Schamanismus und setzt voraus das man bereit ist diesen Weg zu gehen. Dem westlichen Menschen sind genau diese Merkmale nicht mehr geläufig und dennoch schulen sie jene die darum wissen und prüfen sie auf Mark und Bein, Tag für Tag..... Nur mit dieser Heilkunde und das Wissen darum sind schamanische Techniken nutzvoll und nur so stellen unsere neuzeitlichen Erkenntnisse eine Verbindung zur traditionellen schamanischen Heilkunst da. Warum sich der schamanische Weg in westlichen Gefielden so schwer darstellt steht für mich nicht in Frage. Die meisten Menschen haben das oben aufgeführte zum größten Teil verlernt und es ist mühevoll und schwer sich diesen Aufgaben Tag für Tag zu stellen. Will man die schamanische Heilkunst wirklich verstehen und integrieren, ist es ein –muss- sich damit auseinanderzusetzen. Es ist Transformation auf seelischer Ebene und es ist ein sich öffnen und nackt darstellen, ein immer wieder aufkommender Prozess. Was sich zeigt ist die ureigene Wahrheit, die Gedanken im Kopf die sich gegen all das wehren und doch, geht man diesen Weg, ist man gewillt den Kampf gegen das Ego aufzunehmen. Ist man initiiert, sei es durch Geister, Geschehnisse, Nahtod, Übertragung, hat man keine andere Wahl. Die eigenen Wurzeln, Ahnen-Informationen und der Bezug zu einheimischen, eigenen Traditionen ist wichtig. Das -studieren- heimischer Heilkräuter, Geomantie und der Bezug zur Natur selbst. All das zu lernen macht Schamanismus im westlichen Sinne möglich. Sehen wir traditionelle schamanische Heilweisen als Kulturerbe, ist es möglich dies in unseren traditionellen Rahmen zu integrieren. Somit hat auch westlicher Schamanismus Daseins-Berechtigung. Ein Versuch diesen Weg zu romantisieren schlägt schon beim Gedanken fehl. Es ist neben der Heilkunst eine Lebenslehre und Naturreligion, so wie es immer war. Lieben Gruss, Sue




