Christliche Werte und Anschauungen
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Ein segensreiches Wochende auch für Dich und alle hier im Hoffnungslicht
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Moin! Ich wünsche Euch ein gesegnetes Wochenende!
Die zehn Gebote als Richtlinien für ein menschliches Miteinander, das alte und das neue Testament als Lehrbuch oder Geschichtsbuch mit Erfahrungswert. Nächstenliebe als Lebensinhalt Das Christentum als allgemein gültige Lebensform Erste Hilfe aus der heiligen Schrift
Bisher keine Ankündigungen vorhanden.
Ja, es ist tröstlich. Alles ist mit allem verbunden. Dazu gehören auch die Ahnen. Den Lakota-Indianern ist die Aussage: "Mitakuye Oyasin" heilig und bedeutet soviel wie "Für all meine Verwandten". Dies schließt alles mit ein. :-)
Dir einen lieben Gruss, Sue
Hallo liebe Sue,
erst mal möchte ich mich für deine sehr verständlichen Worte bedanken.
In deinem ersten Beispiel kann ich dir nur Recht geben .... ich versuche das auch tagtäglich zu praktizieren..mich von meinem Partner und den Kindern zu verabschieden ...auch , wenn ich "nur" mal zum Einkaufen gehe.
Man möchte es nicht ...aber es könnte das letzte Mal ...das man seine Lieben sieht.
Darum versuche ich mich immer von jemanden zu verabschieden ...egal was war !
Denn den Menschen ,den man nach einem Streit einfach so ...ohne Worte , Gestik oder einen Abschiedskuß verläßt....könnte man danach vieleicht ganz verlieren .
Dann hat man garantiert mehr Probleme als vorher ...
man macht sich Vorwürfe , Vorwürfe den anderen im Streit verlassen zu haben.
Dazu habe ich auch ein Beispiel.
Eine Bekannte von mir hatte mit ihrem Vater öfters Streit ... auch ein Grund dafür , das sie vor einigen Jahren ihr Heimatort verließ.
Als sie das letzte Mal ihre Eltern besuchte , eskalierte der Streit so sehr ... das sie ihre Sachen packte... und ihr Elternhaus im bösen Streit verließ.
2 Wochen später starb ihr Vater ...sie konnte sich nicht mehr verabschieden ... der Tod kam zu schnell und unerwartet.
...............
Beinah so ähnlich ging es mir.
Nach dem Tod meiner Mutter verstand ich mich mit meinem Vater zunehmens schlechter.
Irgendwann hat es zwischen uns so sehr gekracht ,dass ich wutendbrand das Haus meines Vaters verließ.
Und ich mich auch bei ihm nicht mehr meldete...
Irgendwann hörte ich aber von meinen Geschwistern , dass es ihm nicht gut ging ...die damalige Diagnose war Leberkrebs.
Mein Freund brachte mich dazu ... wieder mit ihm Kontakt aufzunehmen,mit ihm zu reden ...bzw. sich wieder mit ihm zu versöhnen.
Da ich Angst hatte , dass es wieder zum Streit kommt ... bat sich mein Freund an mitzukommen .... das eine sehr große Erleichterung für mich war.
Der Abend mit meinem Vater , meinem Freund und mir verlief gut ...ohne Streit .
An dem Abend lernten sich mein Vater und mein Freund das erste Mal kennen...
Es war der Abend vor seiner letzten OP ....
Ich war froh , dass ich ihn an diesem Abend noch mal in den Arm nehmen und mich verabschieden konnte...denn keiner wußte ob er die OP überlebt .
Er überlebte zwar die OP ... hätte sich diese aber sparen können :-/
Selber hatten mein Freund und ich noch ein ganzes Jahr Zeit auf seinen Tod vorzubereiten ...
Seine Höhen und Tiefen mitzuerleben...
Mit ihm zu lachen und zu weinen.
Darum an alle auch von mir noch mal.
Nehmt Euch das zu Herzen....verabschiedet Euch ... denn es könnte DAS letzte Mal sein , dass ihr den Jenigen noch einmal seht !
Ja, der Muttertag...immer der Grund für meine Mutter sich zu beschweren, dass ich nicht da war ;-) Ich sehe das ähnlich wie Paulus und sehe die Leistung der Mütter. Aber das ganze hat sich ja auch verschoben. Die Mütter arbeiten mit, weil viele es mit einem Verdienst nicht über die Runden schaffen. Die Väter sind oftmals gleichwertig in Erziehung und Haushalt beschäftigt und leisten meiner Meinung nach das Gleiche wie die Mutter. Vielleicht kann ich das auch nur sagen, weil ich alleinerziehend bin, aber Muttertag und auch Vatertag ist in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß. Jeder sollte wissen, was er an seinen Eltern hat oder hatte und sollte auf seine Weise diese ehren.
Nein und Ja ! Von der Kirche nichts vorschreiben lassen ist ja sehr löblich aber..........
Die Kirche sagt " Feiertag" und mit dem politischen Einfluss der Kirche wird oder bleibt es einer. Toll und wir nehmen diesen Tag als Geschenk hin ohne ihn infrage zu stellen.
Campino´s Thesen sind mir da schon sehr lieb.
Wer den Feiertag mit seiner Begründung kennt, soll und darf ihn feiern, ohne wenn und aber. Wenn er sich seinem Glauben stellt und danach lebt ist das auch legitim . Nur wer als Trittbrettfahrer allein den freien Tag in Anspruch nimmt ist inkonsequent und in meinen Augen unehrlich gegenüber sich selbst.
Aus welchem Grund werden Andersgläubigen, auch denen mit einem christlichen Hintergrund, ihre Feiertage verwehrt ?
Eine Diskriminierung von Minderheiten ist auf der Welt zwar geächtet, wird aber penetrant durchgeführt.
Haben wir wirklich keine andere Wahl ?? Aus welchem Grund fällt niemanden ein sehr einfache Lösung ein die mir seit Jahren durch den Kopf geht :
Feiertage abschaffen die nicht die Allgemeinheit betreffen, wirklich alle !!
Eine Formel erarbeiten die den jetzigen Stand der Feiertage berücksichtigt inkl. des Durchschnittsurlaubs ( Mindesturlaub)
Daraus einen Mindesturlaub für alle Arbeitnehmer errechnen der keinen Glaubensbereich bevorzugt oder benachteiligt.
Dann kommt die für mich gerechte und ehrliche Lösung :
Wer in seinem Glauben, seiner Kirche, Sekte, Verein oder Bruderschaft ein Fest zu feiern hat der soll es feiern und sich dafür Urlaub aus seinem Kontingent nehmen. So einfach und ehrlich wäre das.
Bei vielen Andersgläubigen ist das jetzt schon gelebter Alltag.
Richtig Rehlein......lass Dir von der Kirche nicht vorschreiben was Du zu tun oder zu lassen hast. Dazu gehören aber auch Feiertage die wir nur nutzen ohne ihren Grund zu kennen oder mit dem Herzen hinter den Gründen stehen.
Ob meine These machbar ist , wage ich zu bezweifeln .........Wir Menschen neigen dazu unsere Erbhöfe zu verteidigen und haben vergessen wie es unsere Vorfahren gemacht haben um diese Höfe zu erarbeiten.
Wir und die nächsten Generationen werden noch viel umdenken müssen, sprechen wir in hundert Jahren noch mal über dieses Thema, wir würden sicherlich über die vorangegangenen Sätze in schallendes Gelächter ausbrechen.




